EU-Schulobstprogramm auch für Kindergärten

(BPP) Die Agrar- und Gesundheitspolitikerin Ruth Müller will das erfolgreiche Schulfruchtprogramm der EU auf Kindertagesstätten ausdehnen. „Das Kindergartenalter ist eine wichtige Phase für die Entwicklung des Essverhaltens. Wenn es uns gelingt, in dieser Zeit den Anteil von Obst und Gemüse in der Ernährung der Kinder zu erhöhen, dann werden sie auch als Erwachsene eine gesunde Ernährung bevorzugen. Wir sollten bereits im Kindergarten gesunde Grundlagen schaffen“, erklärt Müller.

Sie fordert die Staatsregierung in ihrem Antrag auf, das Schulobstprogramm endlich auch für Kindertagesstätten anzubieten. „Die Staatsregierung sollte nicht zögern, das erfolgreiche und von der EU unterstützte Programm auch jüngeren Kindern zugutekommen lassen“, so Müller. Die niederbayerische Abgeordnete setzt sich in ihrer Heimat, dem Landkreis Landshut, für die Gesundheit von Kindern ein und fördert die Bewerbung als „Modellregion Kindergesundheit“.

Das Schulobstprogramm der Europäischen Union gibt es seit 2009 und es wird je zur Hälfte von der EU und dem Freistaat finanziert. In Bayern können alle Kinder der ersten bis vierten Klasse an Grund- und Förderschulen teilnehmen und erhalten einmal pro Woche kostenlos eine Portion Obst oder Gemüse.

Gudrun Rapke
stellv. Pressesprecherin
SPD-Landtagsfraktion
Bayerischer Landtag
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