Der Paritätische Gesamtverband veröffentlicht gemeinsam mit Prof. Dr. Timm Albers und Sarah Meusel von der Universität Paderborn das neue Evaluationsinstrument „Evi:P – Evaluationsinstrument für eine partizipative und inklusive Praxis in der Kindertagesbetreuung“. Das Instrument unterstützt pädagogische Teams in Kitas dabei, ihre Praxis systematisch weiterzuentwickeln und auf Inklusion, Teilhabe und Kinderrechte auszurichten.
Autor: kitadmin23
Quelle: www.fruehehilfen.de/qualitaetsentwicklung-fruehe-hilfen/qualifizierung/lernplattform-fruehe-hilfen
Der Online-Kurs vermittelt entwicklungspsychologisches Wissen sowie Grundlagen zur Einschätzung der Interaktion zwischen Eltern und Kindern. Mit kurzen Filmen und anhand eines Einschätzungsbogens können die Teilnehmenden ihre Fähigkeit trainieren, feinfühliges und dysfunktionales Elternverhalten wahrzunehmen und ihre Beobachtungen einzuordnen.
Der Kurs wurde vom Universitätsklinikum Ulm unter Federführung von Professorin Dr. Ute Ziegenhain konzipiert und vom NZFH gefördert. Bei der Evaluation im Jahr 2025 haben die Teilnehmenden den Kurs sehr positiv bewertet.
Mehr Infos zum Online-Kurs auf der Lernplattform Frühe Hilfen
Deutscher Kita-Preis 2026
Bis zum 20. März sind Kitas und lokale Bündnisse aus ganz Deutschland aufgerufen, sich für den Deutschen Kita-Preis 2026 zu bewerben. Auch Netzwerke Frühe Hilfen können teilnehmen.
Der Deutsche Kita-Preis zeichnet jedes Jahr drei Kitas und drei lokale Bündnisse für frühe Bildung aus. Die Bestplatzierten erhalten insgesamt 110.000 Euro Preisgeld. Zusätzlich gibt es Anerkennungspreise und weitere Auszeichnungen…
Quelle: Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Unter dem Leitgedanken „Gerechte Zugänge zur frühen Bildung, Betreuung und Erziehung“ bringt das Deutsche Kita-Symposium am 4. und 5. Mai 2026 zentrale Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis zusammen.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können Zugänge ins System der Kindertagesbetreuung gerechter gestaltet und bestehende Benachteiligungen wirksam abgebaut werden?
Im Rahmen des Projekts „Außerhäusliche Verköstigung – Verbesserung der Situation von Kindern und Erwachsenen“ hat die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind (AAK) e.V. eine gleichnamige 48-seitige Broschüre herausgegeben.
Die Broschüre richtet sich an Eltern, Erzieher:innen, Lehrkräfte, Schulleitende, Caterer und alle, die sich für eine gesunde, inklusive und sichere Verpflegung einsetzen. Sie stellt Lösungsansätze für Schulen, Kitas und andere Bildungseinrichtungen sowie Best-Practice-Beispiele aus ganz Deutschland vor und enthält praxisnahe Anregungen für die Umsetzung im eigenen Umfeld.
Auf der Website der AAK steht die Broschüre zum kostenlosen Download bereit.
© Gerhard H Wrodnigg, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons
Anlässlich des Kindersicherheitstags am 10. Juni macht die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie e.V. (DGKJCH) auf die Gefahren aufmerksam, die durch das Einatmen oder Verschlucken von Fremdkörpern bei Kleinkindern entstehen können… weiterlesen
Um Eltern und Betreuungspersonen gezielt zu sensibilisieren und Informationen zur Unfallverhütung niedrigschwellig auf moderne und ansprechende Art und Weise zugänglich zu machen, hat die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V. die App „Kindersicher! – Kinderunfälle vermeiden“ veröffentlicht. Sie konnte dank der Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (BMUV) entwickelt werden. Die App führt Eltern durch die Entwicklungsphasen des Kindes und thematisiert altersspezifisch sowohl die Vermeidung von Unfällen als auch die Kindersicherheit… weiterlesen
Quelle: Kinderärztliche Praxis 6/2024

Pressemitteilung des Bündnisses Kinder- und Jugendgesundheit e. V.
Expertengutachten bestätigen positive Effekte auf die kindliche Entwicklung und den gesamtgesellschaftlichen Nutzen
Im Rahmen des Qualitätsentwicklungsprozesses FBBE* hat das BMFSFJ* zwei wichtige Untersuchungen in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun vorliegen. Sie wurden am 14. Februar 2025 im Expertenrat vorgestellt; diesem gehört seit vielen Jahren Dr. Ulrike Horacek als Sprecherin der Kommission Frühe Betreuung und Kindergesundheit für das Bündnis KJG an. Dieses begrüßt sehr, dass die Bundesebene einen Auftrag an das Pädquis Institut erteilt hat, eine Expertise zu den Wirkungen früher institutioneller Betreuung auf die kindliche Entwicklung zu erstellen. Denn damit wurde dem von Bündnis KJG und DGSPJ lange beklagten Erkenntnismangel begegnet.
Die BMFSFJ-Referatsleiterin Claudia Fligge-Hoffmann freut sich, dass „mehrheitlich positive Effekte der Quantität frühkindlicher Bildung auf die sprachliche und kognitive Entwicklung der Kinder“ zu verzeichnen seien. Zudem habe insbesondere die Qualität der pädagogischen Prozesse förderlichen Einfluss. Für die vielen im System engagierten Fachkräfte stellt dies auch eine positive und ermunternde Botschaft dar. Doch auch wenn die Ergebnisse optimistisch stimmen, muss man einräumen, dass insbesondere die nationale Datenlage nicht befriedigend ist und hier Forschungsaktivitäten angestoßen werden sollten.
Die zweite Expertise wurde ebenfalls im Auftrag des BMFSFJ erstellt und analysiert die volkswirtschaftlichen Effekte früher Betreuung. Alle Studien, die herangezogen werden konnten, zeigen, dass sich Investitionen in frühkindliche Bildung auch volkswirtschaftlich lohnen. Allerdings bedeuten sie eine langfristige Investition: der Break-even-point stellt sich je nach Blickwinkel erst nach 6 bis 11 Jahren ein. Insbesondere Bund und Sozialversicherungen profitieren von höheren Steuereinnahmen und Sozialversicherungsabgaben. Initial erforderliche hohe Investitionen, die vorwiegend in den Kommunen anstehen, seien auf längere Sicht auch für diese mindestens kostendeckend.
Für die Politik gibt es also nicht nur wegen der positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Entwicklung der Kinder, sondern auch aufgrund der zu erwartenden mittel- und langfristigen Rendite eine fundierte Entscheidungsgrundlage: eigentlich kann man sich dem forcierten Ausbau der institutionellen Betreuung – unter Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität – nicht verwehren. Gemeinsam mit allen seinen Partnern hofft das Bündnis KJG, dass die Prioritätensetzungen gerade hier Kinder und Familien in den Blick nehmen.
*Frühe Bildung, Betreuung und Erziehung
*Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Pressekontakt:
Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit e. V.
Juliane Maneke (Geschäftsführerin)
Chausseestraße 128/129
10115 Berlin
Tel: 030 4000 588-0
Mail: kontakt@buendnis-kjg.de

Am 27. Februar 2025 wurde aus dem „Nationalen Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) das „Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung“.
Das Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung ist der nationale Ansprechpartner bei allen Fragen zur Verpflegung in Kindertagesbetreuung und Schule. Sein Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche in allen KiTas und Schulen in Deutschland gut und gerne essen. Gemeinsam mit den Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung setzt es sich für mehr Qualität beim Essen und Trinken ein.
Passend zum neuen Namen präsentiert sich das Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung mit einer neuen Web-Adresse:
Die Vernetzungsstellen Kitaverpflegung der Bundesländer und das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) veranstalten 2025 bundesweite Aktionstage zum Tag der Kitaverpflegung.
Im Rahmen der Aktionswoche wird ein bundesweites Programm mit vielfältigen Online-Angeboten zusammengestellt, das sich an alle richtet, die im Bereich Kindertagespflege und Kitaverpflegung tätig sind.
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.






